Vortrag von Professor Reinhard Mehring am 19. März 2015

19.
März
2015

Vortrag von Professor Reinhard Mehring am 19. März 2015

Politikverdrossenheit und systemskeptische Bewegungen, Parteienverdrossenheit, Souveränitätstransfers, Euroskepsis und Erosionen des Gesetzesbegriffs sind nur einige Stichworte aktueller Probleme. Wird Berlin zu Weimar?

Liebe Clubmitglieder und Freunde,

wir freuen uns, Sie am 19. März gemeinsam mit der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Vereinigung zu einem Abendvortrag mit Professor Reinhard Mehring einladen zu dürfen.

Professor Mehrings Vortrag sucht den umstrittenen Staatsrechtslehrer Carl Schmitt (1888-1985), einen Hauptvertreter der Weimarer Verfassungsdebatten und dann höchst radikalen „Kronjuristen“ des Nationalsozialismus, diesmal nicht zu historisieren, sondern in seinem systematischen Ansatz zu aktualisieren. Was hat seine Verfassungslehre zu den jüngsten Herausforderungen zu sagen? Im Zentrum des Vortrags soll dabei Schmitts Überzeugung stehen, dass nur ein konsequent rationalisiertes Rechtssystem legitim sein kann. Wir freuen uns, mit Professor Mehring einen führenden Experten zu Leben und Werk des bis heute kontrovers beurteilten Juristen und politischen Philosophen Carl Schmitt gewinnen zu können, der neben Max Weber und Martin Heidegger zu den international am meisten rezipierten deutschen Denkern des 20. Jahrhunderts gehört.

Wir treffen uns am 19. März ab 18:30 Uhr in den Räumen des Industrie-Clubs in Düsseldorf, 
Elberfelder Straße 6. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr und im Anschluss an den Vortrag von Professor Mehring besteht die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Abendessen. Der Preis für das Abendessen inkl. eines Getränks beträgt 27,00 Euro. Über Ihre Zusagen freuen wir uns bis zum 13. März per rückseitigem Antwortblatt oder per Email (Fax: 0211 42476-210, Email: Armin.Schmiedeberg@Bain.com). Interessierte Gäste sind uns herzlich willkommen.

Ich freue mich auf einen interessanten Abend mit Ihnen und verbleibe mit besten Grüßen                                            

Armin Schmiedeberg